Jugendausbildung - Wissenschaftliche Erkenntnisse
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Wissenschaftliche_Erkenntnisse

Bereits 1925 gab es Untersuchungen an überdurchschnittlich intelligenten Kindern mit dem Versuch, einen Zusammenhang zwischen Musikalität und Intelligenz nachzuweisen. Dabei stellte sich heraus, dass diese zwei Faktoren sehr häufig miteinander einher gehen.

Studie mit Berliner Grundschülern:
In neuerer Zeit forschte der Frankfurter Pädagogikprofessor Hans Günther Bastian mit einer groß angelegten Studie auf diesem Gebiet. Von 1992 bis 1998 begleitete er Berliner Grundschüler, die ein Instrument lernten, in Ensembles spielten und einen zweistündigen Musikunterricht in der Woche erhielten. Diese Gruppe verglich er mit Schülern, die nur eine Stunde in der Woche Musikunterricht erhielten. Seine Ergebnisse zeigten, dass es nicht eine allgemeine Wirkung von Musik auf den Menschen gibt, sondern dass es in diesem Prozess viele individuelle Faktoren gibt. Was allerdings eindeutig festgestellt werden konnte, war die höhere soziale Kompetenz der Kinder mit musikbetontem Unterricht. In diesen Klassen gab es weniger ausgegrenzte Schüler, was das positive Klassenklima förderte. Dieser Effekt hängt mit der verbindenden Wirkung vom gemeinsamen Musizieren zusammen, da währenddessen das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet wird, was die soziale Harmonie begünstigt. Weitere Beobachtungen der Lehrer ergaben, dass Schulvandalismus und Aggressionspotenziale zurück gingen.

Nach vier Jahren mit verstärktem Musikunterricht zeichneten sich auch positive Auswirkungen auf die Intelligenz der Kinder ab. Beim Musizieren wird den Kindern ein Raum- und Zeitgefühl, sowie ein feines Körpergefühl abverlangt. Abstrakte Noten müssen auf das Instrument übertragen werden. Diese vielfältigen Vorgänge regen das Gehirn an,
neue Verknüpfungen (Synapsen) zu bilden.